Richtlinien des Sponsorpool Jugend forscht Baden-Württemberg

Der Sponsorpools Baden-Württemberg ist eine Einrichtung des Landeswettbewerbs Baden-Württemberg und damit Teil der Stiftung Jugend forscht e.V., Hamburg. Er finanziert sich u.a. aus Spenden der Wirtschaft. Er wird vom Sponsorpoolverwalter nach den Richtlinien der „Stiftung Jugend forscht e.V.” verwaltet.

Die Mittel des Pools sind ausschließlich für die Unterstützung von Wettbewerbsarbeiten im Zusammenhang mit den Regionalwettbewerben und den Landeswettbewerben in Baden-Württemberg bestimmt.
Jede Bildungseinrichtung sowie jede teilnehmende Gruppe kann Mittel aus dem Sponsorpool beantragen.
Die Mittel werden in Form von Zuschüssen oder Vollfinanzierung von Geräten nach vorheriger Absprache mit dem Landeswettbewerbsleiter oder dem Sponsorpoolverwalter gewährt. Dazu muss ein formloser Antrag mit der Beschreibung des Projektes sowie ein Kostenvoranschlag eingereicht werden.
Mittel können gewährt werden, wenn

  • vom Sponsorpool Baden-Württemberg eine schriftliche Zusage vorliegt,
  • die Kosten für die Anschaffung eines dringend benötigten Gerätes aus eigenen Mitteln nicht oder nicht vollständig aufgebracht werden können,
  • für die Reparatur eines Gerätes keine Mittel zur Verfügung stehen.
  • Der Bedarf muss durch eine Erklärung des Leiters der Bildungseinrichtung darüber, dass andere Finanzierungsmöglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, glaubhaft nachgewiesen werden.
  • Rechnungen müssen auf die Stiftung Jugend forscht e.V. ausgestellt sein.

Dienstleistungen wie Fahrtkosten, Reinigungen, Büromaterial und Portokosten sowie vergleichbare Aufwendungen können vom Sponsorpool nicht übernommen werden.

Gefördert wird in erster Linie die Beschaffung von Geräten und Materialien, die zur Erstellung eines geplanten oder gerade laufenden Projektes für den Wettbewerb Jugend forscht oder Schüler experimentieren unbedingt erforderlich sind und nicht als Standardausrüstung einer Schule gelten. Zur Standardausrüstung werden auch Computer, Digitalkameras, Drucker und Laptops gezählt.

 Voraussetzung ist, dass die zu fördernde Arbeit beim Wettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren antritt. Dem Antrag auf Förderung sollte eine ausdrückliche Anmeldebestätigung beigefügt werden, sofern bereits eine verbindliche Anmeldung erfolgt ist.

 Die Förderanträge werden direkt an den Sponsorpoolverwalter gerichtet. Sie müssen Angaben über den Titel und das Fachgebiet der Arbeit, die Adressen der Wettbewerbsteilnehmer, der Schule und des Betreuungslehrers der Arbeit enthalten. Außerdem sind Preise und Bezugsquelle der zu fördernden Geräte und Materialien zu nennen; gegebenenfalls ist ein Vergleichsangebot einzuholen.

 Bei Geräten erhöht eine langfristige Verwendbarkeit für die Erstellung weiterer Jugend forscht Arbeiten den Förderanspruch. Bei Förderung eines Teilbetrages muss die restliche Finanzierung der geförderten Geräte und Materialien aus anderen Mitteln garantiert sein. Förderungsempfänger verpflichten sich mit der Antragstellung zur entsprechenden Beachtung möglicher Sicherheitsbestimmungen für die geförderten Geräte und Materialien.

 Von der Stiftung Jugend forscht e.V. geförderte Geräte gehen – im Falle von Institutionen, nicht aber einzelnen Personen – in das Eigentum des/der Geförderten über. Folgekosten jeglicher Art werden von der Stiftung Jugend forscht e.V. grundsätzlich nicht übernommen. Geförderte Geräte und Materialien müssen für die Ausarbeitung weiterer Wettbewerbsarbeiten zur Verfügung stehen. Der Empfänger muss den Erhalt geförderter Gegenstände mit Stempel und Unterschrift schriftlich bestätigen.

 Kommt es nicht zur Teilnahme der geförderten Arbeit am Wettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren, so bleiben geförderte Geräte und Materialien im Besitz des Sponsorpools und werden vom Sponsorpoolverwalter interessierten Schulen zur entsprechenden Nutzung angeboten.

 Es ist zwingend notwendig, dass Eingangsrechnungen auf „Stiftung Jugend forscht e.V. Hamburg“ lauten. Dabei sollte die Adresse den Zusatz „c/o Manfred Brenner, Kronenstr. 13, 72336 Balingen“ enthalten, damit die Rechnungen richtig zugeordnet und umgehend bezahlt werden können. Rechnungen auf den Namen einer Schule oder einer Privatperson werden nicht akzeptiert. Die Lieferadresse bzw. Adresse des Leistungsempfängers darf von der Rechnungsadresse abweichen.

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