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Schulpreise beim Landeswettbewerb Jugend forscht - (24.04.2022)

Vergabe der Schulpreise beim Landeswettbewerb Jugend forschtBeim Landeswettbewerb Jugend forscht wurden auch in diesem Jahr Schulen für ihre besonderen Leistungen geehrt:

 

Erasmus-Widmann-Gymnasium, Schwäbisch Hall
MINTSPACE-Schulpreis
(10 Experimentiertableaus, Preisstifter: Hohenloher Spezialmöbelwerk)

 

Wieland-Gymnasium, Biberach an der Riß
Preis "Jugend forscht Schule Baden-Württemberg 2022"
(1500 €, Preisstifter: Chemie.BW)

 

Droste-Hülshoff-Gymnasium, Rottweil
Schulpreis für langjährige erfolgreiche Teilnahme an Jugend forscht
(1500 €, Preisstifter: Chemie.BW)

 

Wirtemberg-Gymnasium, Stuttgart
Jugend forscht Schulpreis der Hopp Foundation
(2.500 € für die Anschaffung technischer Sachmittel, Preisstifter: HOPP FOUNDATION for Computer Literacy & Informatics gGmbH, Weinheim) 

 

Herzlichen Glückwunsch an die Schulen mit herausragendem Engagement!

 

Liste aller Preisträger verfügbar - (07.04.2022)

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Unter folgendem Link finden Sie die Siegerliste des Landeswettbewerbs Jugend forscht, der dieses Jahr als online-Wettbewerb ausgetragen wurde. In dieser Liste sind alle Preise und Platzierungen verzeichnet, die beim Wettbewerb vergeben wurden.

 

Siegerliste

 

Mit innovativen Projekten zum Bundesfinale - (03.04.2022)

Sieger TechnikSieger PhysikSieger Chemie

Acht Projekte haben sich beim virtuellen Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg durchgesetzt. Mehrere erste Plätze gab es in den Fachbereichen Physik und Technik. Die Gewinnerprojekte nehmen nun am Bundesfinale des bekannten Schüler- und Jugendwettbewerbs Ende Mai in Lübeck teil. 

 

Mit acht Projekten tritt Baden-Württemberg beim 57. Bundesfinale Jugend forscht vom 26. bis 29. Mai in Lübeck an. Kurios dabei: Aus dem Fachbereich Physik konnten sich zwei und aus dem Fachbereich Technik gleich drei Projekte qualifizieren. „Die Qualität der eingereichten Projekte ist in diesem Jahr auf einem außerordentlichen Niveau. Da fiel der Jury die Prämierung besonders schwer “, erklärt Landeswettbewerbsleiterin Dr. Marianne Rädle die Besonderheit bei der Prämierung. „Dass Baden-Württemberg ein Tüftler- und Erfinderland ist, beweist die hohe Leistungsdichte im Fachbereich Technik“, so Rädle weiter.

Einklang von Wirtschaft und Natur
Im Fachgebiet Arbeitswelt holte sich Luise Florentine Mast (18 Jahre) vom Jugendforschungszentrum Schwarzwald-Schönbuch in Nagold den Landessieg. Nach aufwendigen Testreihen hat sie einen Filter für Waschmaschinen entwickelt, der verhindert, dass Mikroplastik aus der Kleidung beim Waschen in die Umwelt gelangt. Herkömmliches Plastik ist ein Umweltproblem. Deshalb entwickelten Nathanael Daniel Strom und Roland Grimm im Schülerforschungszentrum Südwürttemberg in Tuttlingen eine umweltfreundliche Alternative. Die beiden 17-Jährigen stellten einen Kunststoff auf der Basis von Algen her. Die Jury war überzeugt und vergab für das Projekt mit dem Titel „Biopolymer auf Algenbasis“ den ersten Preis im Fachbereich Chemie.

Ordnung im System
Ziemlich chaotisch geht es teilweise in der analytischen Zahlentheorie zu. Mit seinem Projekt „Neue algebraische und topologische Strukturen auf den Multiplikativen Funktionen“ bringt Ritvij Singh (15 Jahre) vom Gymnasium Unterrieden in Sindelfingen Ordnung ins System und freut sich über den Landessieg im Fachgebiet Mathematik/Informatik.
Im Fachbereich Physik gibt es zwei Landessieger: Die 16-jährige Verona Miftari und der 15-jährige Florian Bauer vom phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck überzeugten die Jury mit ihrer Auswertung zur Physik des Rotationspendels. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit der Frage, wie die Periodendauer und die Geschwindigkeit der Kugeln am Pendel beeinflusst werden.
Viele Menschen haben schon in den engen Hals einer Flasche geblasen und damit Töne erzeugt. Doch welchen Einfluss haben eigentlich Flaschengröße und die Füllhöhe auf den erzeugten Klang? Dieser Frage ging die zweite Physik-Landessiegerin Stefanie Hövermann (18 Jahre) von der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd auf den Grund.

Technikland Baden-Württemberg: Mehrere Siegerprojekte
Auch im Fachbereich Technik vergab die Jury mehrfach den ersten Platz. Einer der Sieger ist Felix Buchta mit seinem Projekt „Training mit 3G“. Der 16-Jährige entwickelte im Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt in Sindelfingen ein System für ein Reha-Training in Echtzeit, das auf Distanz durchgeführt werden kann. Dazu erfasst das System über Sensoren die Bewegungen und den Puls des Trainierenden. Die Daten werden an die therapierende Person in Form eines virtuellen Menschen in 3D übermittelt.
Ebenfalls einen ersten Preis erhielt Nicholas Dahlke (15 Jahre) vom phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Er baute die Sternwarte Gersbach so um, dass nun eine Bedienung aus der Ferne möglich ist. Dafür arbeitete er an der Steuerung des Sternwartendachs, konstruierte einen Teleskopdeckel mit Motor, installierte Geräte zur Wetterüberwachung und realisierte die Steuerung über eine Software.
Im Fachbereich Interdisziplinär begeisterten Jonathan Freiwald, Florian Papsdorf und Jonas Nothhelfer (alle Friedrich-List-Gymnasium in Asperg) die Jury. Für ihr Technik-Projekt „Recycling von OP-Masken“ entwickelten und bauten die 17-Jährigen eine spezielle Apparatur. Mit dieser können Bakterien, Viren und Pilze getötet sowie Schmutz aus der Maske gelöst werden. Dadurch ist es möglich, den Kunststoff Polypropylen (PP), der in den Masken steckt, zu recyceln.

Virtuelle Siegerehrung
Auch 2022 fand der Landeswettbewerb Baden-Württemberg als rein virtuelle Veranstaltung statt. Die Projektpräsentationen, die Jurierungen und die Jury-Feedbackgespräche erfolgten über die Event-Plattform „Veertly“ und die Siegerehrung am 2. April lief live gestreamt über den YouTube-Kanal der Pateninstitution experimenta. Auf der Website www.experimenta.science/jufo-landeswettbewerb/ werden alle teilnehmenden Projekte des Landeswettbewerbs ausführlich vorgestellt.
„Bedanken möchte ich mich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Jugendlichen für ihre tollen Ideen und die professionelle Präsentation ihrer Projekte, aber auch bei den Betreuer- und Juroren-Teams, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz Jugend forscht zu etwas Besonderem machen“, sagt Dr. Marianne Rädle. „Herzlichen Dank auch an die Pateninstitutionen experimenta und den natec-Landesverband, die uns tatkräftig unterstützt haben und für eine reibungslose Durchführung der digitalen Veranstaltung gesorgt haben“, fasst Rädle das Zusammenwirken aller Beteiligten zusammen.
 

 

Finja Egle präsentierte ihr Projekt in Donaueschingen - (16.03.2022)

Messe DonaueschingenFinja präsentiert ihr ProjektVom 11. bis 13. März fand in Donaueschingen die Messe Haus - Bau - Energie statt.

Finja Egle präsentierte dort am Jugend forscht stand ihr Projekt Das Geheimnis des Blütenstaubs.

Zahlreiche Besucher bestaunten ihre Forschungsergebnisse.

(Fotos: Egle)

 

Messeherbst 2021 - (23.12.2021)

Messeherbst 2Messeherbst 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom 18. -21. November 2021 fand der Messeherbst in der Landesmesse Stuttgart statt. Jugend forscht war mit einem Stand in der Spiele-/Technik-/Kreativmessehalle 1 vertreten.

 

Jeden Tag wurden zwei oder drei verschiedene Projekte aus ganz Baden-Württemberg präsentiert, wobei die Ausstellerinnen und Aussteller täglich wechselten.

Am Donnerstag und Freitag waren in der Messe die "Schülertage", so dass viele Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte den Stand besuchten und sich von unseren Teilnehmerinnen, Teilnehmern und Betreuern aus der Schülerakademie Karlsruhe/Carl-Engler-Schule Karlsruhe und dem Beruflichen Schulzentrum Leonberg ihre Projekte erklären ließen. 

 

Samstag und Sonntag waren Familientage, viele Familien interessierten sich für die Projekte des Otto-Hahn-Gymnasiums Böblingen, der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Reutlingen, des Stiftsgymnasium Sindelfingen und des Gymnasiums Rutesheim. Auch hier waren die Betreuenden vor Ort und informierten die Interessierten über den Wettbewerb Jugend forscht.

 

Nachdem die Messe im letzten Jahr ausgefallen war, freuten wir uns, dass sie dieses Jahr mit einem guten Hygienekonzept stattfinden konnte. Der Platz war sehr großzügig bemessen und die Hallen sehr gut durchlüftet, so dass wir uns als Aussteller trotz Pandemielage wohl gefühlt haben.

 

Reges Interesse an Jugend forscht in Baden-Württemberg - (18.12.2021)

Plakat 2022

Für den Jugend forscht-Wettbewerb 2022 haben sich in Baden-Württemberg 1072 Jungforscherinnen und -forscher angemeldet. Damit liegt der Südwesten bundesweit an dritter Stelle. In der Kategorie „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) beträgt der Zuwachs 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.



Auch die 57. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht stößt in Baden-Württemberg auf großes Interesse. Trotz Pandemielage und vielerorts eingeschränkter Bedingungen in Schulen, Schülerforschungszentren und Ausbildungsbetrieben haben sich 1072 Kinder und Jugendliche verteilt auf 573 Projekte für den renommierten Wettbewerb angemeldet. Über die im Februar 2022 startenden elf Regionalwettbewerbe qualifizieren sich die besten unter ihnen für den Landeswettbewerb Jugend forscht. Dieser findet am 1. und 2. April 2022 als Hybridveranstaltung auf dem Bildungscampus Heilbronn statt. Partner sind auch in diesem Jahr das Science Center experimenta und der natec-Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung Baden-Württemberg.


Youngster und Mädchen auf dem Vormarsch Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Teilnehmenden an Jugend forscht in Baden-Württemberg um 0,5 Prozent. Besonders junge
Forscherinnen und Forscher sind dieses Jahr stark vertreten: So verbucht die Kategorie „Schüler experimentieren“ (bis 14 Jahre) mit 601Teilnehmenden einen Zuwachs von 4,9 Prozent. Auch eine andere Zahl bereitet Landeswettbewerbsleiterin Dr. Marianne Rädle Freude: „Mit 37,2 Prozent konnten wir den Mädchenanteil im Wettbewerb nochmals steigern. Bei den bis 14-Jährigen holen die Mädchen sogar einen Anteil von 40,9 Prozent. Ich bin begeistert, dass immer mehr Mädchen und junge Frauen den Mut haben, selbstständig Projekte anzupacken und an MINT-Themen zu forschen“, schildert Rädle ihre Eindrücke.


Biologie und Chemie immer beliebter Der Jugend forscht-Wettbewerb besteht aus sieben Fachgebieten. Im Südwesten Deutschlands treten die meisten Teilnehmenden (261) im Fachgebiet Technik an, gefolgt von Biologie (201) und Chemie (170). Blickt man auf die Alterskategorien, zeigen sich unterschiedliche Präferenzen bei der Wahl der Fachgebiete. Während bei den ab 15-
jährigen die Bereiche Technik, Arbeitswelt und Biologie dominieren, ändert sich das Interesse bei den bis 14-Jährigen: Hier ziehen die Fachgebiete Biologie, Technik und Chemie die Gunst der Nachwuchsforscherinnen und -forscher auf sich.



 

 

 

Jugend forscht endlich live - (16.10.2021)

Verabschiedung von Michael Feckerkleine Feierstundekleine Feierstunde mit Dr. Marianne Rädle

Ein Fest mit Feierstunde in der experimenta für die Teilnehmenden des Landeswettbewerbs "Jugend forscht" 2021 im Nachgang zum rein online geführten Wettbewerbsjahr

 

Fotos: experimenta gGmbH

 

Weil der 56. Landeswettbewerb von Jugend forscht coronabedingt in diesem Jahr nur online ausgetragen werden konnte, hatten junge Forscher und Preisträger bisher keine Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und zu sehen, was Gleichaltrige ausgetüftelt hatten. Die wegen der Pandemie virtuelle Feierstunde vom 24.03.2021 wurde am vergangenen Samstag, 09.10.2021, im Kubus der experimenta in Heilbronn im Kleinen nachgeholt und nicht nur sie: Die neuen Paten des Jugend forscht-Landeswettbewerbes, Dr. Thomas Wendt, Bereichsleiter Pädagogik I bei der experimenta Heilbronn und Martina Forstreuter-Klug, stellvertretende Vorsitzende des natec Landesverbandes, machten als Wettbewerbspaten aus dem ersten "Nachtreffen" in der Geschichte des Landeswettbewerbes Jugend forscht einen Erlebnistag ganz nach dem Geschmack neugieriger, junger Forscherinnen und Forscher. Vor der kleinen Feierstunde mit einer Würdigung der einzelnen Projekte aus verschiedenen Bereichen hatten Preisträger aus dem ganzen "Ländle" Gelegenheit, die Sonderausstellung "Ozeane" in der experimenta zu besuchen und im Science Dome die Show "Expedition Reef" zu erleben. Außerdem gab es einen Blick hinter die Kulissen des Science Centers. Am Nachmittag lockten Laborkurse mit praktischem Hintergrund die Preisträger in die Forscherwelten der experimenta. Dort stiegen sie in der Kleingruppe zum Beispiel in die Atom- und Quantenphysik ein. Im Laborkurs Geoinformatik wurden manche zum "Wächter der Umwelt" und überlegten gemeinsam, wie Satellitendaten für Projekte genutzt werden können. Andere erkundeten die Ausstellungsetagen im Science Center oder befassten sich im Chemielabor mit dem Problem "Mikroplastik".

Die jungen Talente aus den Bereichen Physik, Chemie, Arbeitswelt, Biologie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Technik waren zum Teil mehrere Stunden mit dem Zug unterwegs, um hier dabei sein zu können. Oft waren Projektbetreuer dabei und konnten etwas über ihre MINT-begabten Nachwuchswissenschaftler berichten. Dr. Marianne Rädle, Wettbewerbsleiterin Jugend forscht Baden-Württemberg, übergab mit herzlicher Geste die Urkunden. "Ein rein online geführter Landeswettbewerb kann es doch nicht gewesen sein. Wir wollten etwas machen, als es wieder möglich war. Deshalb jetzt diese kleine Feierstunde, um wenigstens ein bisschen Wettbewerbsfeeling zu haben", so Dr. Marianne Rädle.

Und das blieb nicht aus: Mit glänzenden Augen stellten einige der 32 Preisträger in Kurzinterviews ihr Projekt vor, an dem sie so lange gearbeitet hatten und die Juroren des Landeswettbewerbs würdigten die Projekte nochmals auf der Bühne. Berkay Süzgün aus Aldingen und Linus Gäckle aus Tuttlingen hatten versucht, die Raumluft im Klassenzimmer zu verbessern und eine CO2-Ampel erfunden. Mika Enderich, Anna Kunzmann und Tabea Hettenbach vom Gymnasium in Rutesheim hatten eine Alternative zum verpönten Plastikbecher gesucht und einen Becher aus Bananenschalen entworfen. "Ähnlich wie bei der Papierherstellung mussten wir in die Zerfaserung gehen. Chemische Grundlage war, dass die Zellulose aufgelöst wurde", beschrieb Mika Enderich aus Weissach die Idee. "Wenn unsere Becher jemals produziert würden, wäre das ein Traum", erklärte Anna Kunzmann. Jeder Teilnehmer brannte für sein Thema. Tristan Menzel und Felix Südland von den Gewerblichen Schulen Waldshut hatten versucht, die Rettungssituation von Menschen, die plötzlich Herzprobleme bekommen, zu verbessern: Sie installierten einen Defibrillator in eine Drohne. "Sie findet den Verunglückten auch im Bergland. Da wir selbst aus einer bergigen Gegend kommen, die noch dazu ziemlich ländlich ist, dachten wir, dass hier eine Lücke in der Versorgung besteht", betonte Felix Südland. 

Die Liste der spannenden und praxisbezogenen Projekte ist lang. 

Die kleine Feierstunde gab außerdem den Rahmen für die Verabschiedung eines Mannes, der seit 2013 als Patenbeauftragter des Landeswettbewerbs Jugend forscht gewirkt hatte: Michael Fecker von der Robert Bosch GmbH. Seit 1995 war Bosch Patenunternehmen und er in den letzten 7 Jahren Ansprechpartner und Wettbewerbspate und hatte so an der Gestaltung der Landeswettbewerbe in Baden-Württemberg mitgewirkt. Seine Nachfolger sind nun Dr. Thomas Wendt als Vertreter der Patenorganisation experimenta und Martina Forstreuter-Klug als stellvertretende Vorsitzende des natec Landesverbandes als zweitem Paten.

Alle am Nachtreffen Anwesenden machten sich am Spätnachmittag wieder auf ihre zum Teil sehr weiten Heimwege und freuen sich allesamt auf die neue Wettbewerbsrunde 2022, die unter dem Motto „Zufällig genial?“ steht. 

 

Auftaktveranstaltung Jugend forscht - ein besonderes Dankeschön an die Betreuungskräfte - (05.10.2021)

Auftakt2021Wegen der Corona-Pandemie konnten seit März 2020 nur virtuelle Veranstaltungen stattfinden.
Daher war die Freude riesig, dass am 23. und 24. September 2021 endlich wieder ein Treffen und ein Austausch in Präsenz möglich war. Endlich konnten wir wieder junge Forscher mit ihren Projekten real erleben!
Das Team der experimenta und Jugend forscht Baden-Württemberg hatte die Betreuungskräfte nach Heilbronn eingeladen. Es sollte nicht nur eine Fortbildung sein, sondern auch eine Anerkennung für die Betreuerinnen und Betreuer, die während der Corona-Pandemie Jugend forscht-Projekte betreut hatten.
Unter Einhaltung der 3G-Regeln konnte Corona-konform eine zweitägige Veranstaltung mit ansprechenden Programmpunkten durchgeführt werden.
Der erste Teil fand in der experimenta teil, wo Herr Dr. Wendt als Pädagogischer Leiter und Patenbeauftragter des Landeswettbewerbs Jugend forscht die Gäste in seinem Haus begrüßen konnte.
Der erste Höhepunkt war die Präsentation des Bundessieger-Projekts Technik. Tobias Neidhart von der HTWG Konstanz erklärte die Funktionsweise seines optimierten Kunstharz 3D Drucker Speed X und berichtete dabei auch von seiner mehrjährigen Jugend forscht-Karriere, die am Ellenrieder-Gymnasium, Konstanz begonnen hatte.
Um die eigentliche Jurierung und die Vorgehensweise der Jury ging es bei dem Vortrag von Herrn Prof. Tobias Heer, Hochschule Esslingen, Technik-Juror beim Landeswettbewerb Jugend forscht.
Nach einem Kennenlernen der experimenta mit Blick hinter die Kulissen und einem gemeinsamen Mittagessen gab es am Nachmittag eine offene Workshop-Phase, die von Frau Böhler, Regionalwettbewerbsleiterin Heilbronn-Franken, gemanagt wurde. Dabei ging es vor allem um die Themenfindung für Projekte, die Gewinnung von Schülern und die Einrichtung eines Jugend forscht-Raums.
Als Vertreter der Sparte Schüler experimentieren war Herr Joachim Kern mit seinen Schülern vom Gymnasium bei St. Michael, Schwäbisch Hall vor Ort. Sehr engagiert präsentierten Jan Schreiber und Nathanael Majewski ihr Technik-Projekt "Kran mit Kippverhinderung im Modell" und Oscar Traphöner seine Physik-Arbeit "Mpemba-Effekt". Herr Kern stellte sein Jugend forscht-AG vor und beantwortete die Fragen.
Wie wichtig persönliche Gespräche und das Miteinander ist, zeigte sich am Abend in der Wein Villa, Heilbronn.
Das hochwertige Drei-Gang-Menü mit kleiner Weinprobe war eine ganz besondere Würdigung der schwierigen Arbeit bei der Betreuung von Jugend forscht-Projekten während der Corona-Pandemie.
Nach Übernachtung im Hotel stellte Herr Haas, Jugend forscht-Botschafter Baden-Württemberg, verschiedene Methoden der Projektfindung vor. In Gruppen wurde die Eigenschaftsmethode gleich getestet, wobei anschließend sehr brauchbare Projektideen von den Teams vorgestellt wurden.
In einem Expertenvortrag zur Künstlichen Intelligenz stellte Herr Steffen Schneider von "KI macht Schule" im Anschluss unterschiedliche Konzepte sehr anschaulich vor, die bei Jugend forscht-Projekten eingesetzt werden können.
Am Freitagnachmittag stand ein Besuch des Bildungscampus Heilbronn auf dem Programm: Mittagessen in der Mensa, Bibliothek LIV, Hochschule Heilbronn, TUM, Ecole 42 und Campus Founders. Es gab Einblicke in die Forschung mit Schwerpunkt KI, in die Studiengänge und in Unterstützungsmöglichkeiten von Jugend forscht.  
Die beiden Tage fanden sehr großen Anklang und alle waren sich einig, dass sie durch diesen Austausch mit Schwung und neuen Anregungen ihre Jugend forscht-AGs weiterführen werden.

Wir bedanken uns recht herzlich beim Team der experimenta für die Planung und Organisation, die finanzielle Unterstützung des Gesamtprogramms inkl. Verpflegung, Übernachtung und Reisekosten sowie die Gastfreundschaft und Wertschätzung aller Beteiligten.
Unser Dank gilt auch dem Team von FairOrg und Frau Schäfer, Netzwerkkoordinatorin Baden-Württemberg, für das Einladungsmanagement.
Vor allem bedanken wir uns bei unseren Gästen, den Betreuerinnen und Betreuern aus ganz Baden-Württemberg, dem Technik-Juror und den wichtigsten Personen, nämlich den jungen Forschern, die uns ihre Projekte präsentiert haben und extra dafür nach Heilbronn angereist sind.

Das Jugend forscht-Team Baden-Württemberg freut sich auf die nächste Veranstaltung!
Silvia Böhler, Manfred Brenner, Dominique Haas, Marianne Rädle und Heiko Stangl

 

„Zufällig genial?“ – Auftakt zur 57. Wettbewerbsrunde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb - (05.07.2021)

Plakat 2022

Kinder und Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik können sich ab sofort online anmelden

 

Unter dem Motto „Zufällig genial?“ startet Jugend forscht in die neue Runde. Ab sofort können sich junge Menschen mit Freude und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) wieder bei Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb anmelden. Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende sind aufgerufen, in der Wettbewerbsrunde 2022 spannende und innovative Forschungsprojekte zu präsentieren.

 

Jugend forscht ermutigt alle Jungforscherinnen und Jungforscher, sich der Herausforderung zu stellen, zu forschen und zu experimentieren, zu tüfteln und zu erfinden – und dem Zufall Raum zu geben. Für alle interessierten Kinder und Jugendlichen gilt: Wenn Du mitmachen willst, musst Du kein zweiter Thomas Edison sein, aber mit Neugier, Kreativität und auch Beharrlichkeit Dein Ziel verfolgen. Und vielleicht entsteht dabei ganz zufällig ein genialer Gedanke oder eine bahnbrechende Idee. Also, worauf wartest Du? Melde Dich an bei Jugend forscht 2022!

 

Am Wettbewerb können Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre teilnehmen. Jüngere Schülerinnen und Schüler müssen im Anmeldejahr mindestens die 4. Klasse besuchen. Studierende dürfen sich höchstens im ersten Studienjahr befinden. Stichtag für diese Vorgaben ist der 31. Dezember 2021. Zugelassen sind sowohl Einzelpersonen als auch Zweier- oder Dreierteams. Die Anmeldung für die neue Runde ist bis 30. November 2021 möglich. Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.

 

Für die Anmeldung im Internet sind zunächst das Thema und eine kurze Beschreibung des Projekts ausreichend. Im Januar 2022 müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine schriftliche Ausarbeitung einreichen. Ab Februar finden dann bundesweit die Regionalwettbewerbe statt. Wer hier gewinnt, tritt auf Landesebene an. Dort qualifizieren sich die Besten für das Bundesfinale Ende Mai 2022. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als einer Million Euro vergeben.

 

„Nach der erfolgreichen Online-Durchführung der 56. Runde von Jugend forscht/Schüler experimentieren freuen wir uns bereits heute auf die im kommenden Jahr hoffentlich im ganzen Bundesgebiet wieder in Präsenz stattfindenden Wettbewerbsveranstaltungen“, sagt Dr. Sven Baszio, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Jugend forscht e. V. „Denn zur DNA unseres Wettbewerbs gehören sowohl die Präsentation der Forschungsprojekte live vor Ort als auch der direkte persönliche Austausch der Teilnehmenden untereinander wie auch mit Expertinnen und Experten sowie der interessierten Öffentlichkeit.“

 

Die Teilnahmebedingungen, das Formular zur Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen und das aktuelle Plakat zum Download gibt es im Internet unter www.jugend-forscht.de

 

Herausragend beim Bundeswettbewerb - (31.05.2021)

Bundeswettbewerb 2021Die Teilnehmenden aus Baden-Württemberg schlossen vom 27. - 30. Mai 2021 überragend beim Bundeswettbewerb ab. Mit zwei Bundessiegen, zwei zweiten und einem dritten Platz sowie zahlreichen Sonderpreisen kehrten die glücklichen Jungforscherinnen und Jungforscher ins Ländle zurück.
Ausgerichtet wurde der Bundeswettbewerb dieses Jahr von der experimenta in Heilbronn. Wie bereits die Wettbewerbe auf Regional- und Landesebene fand auch das Bundesfinale als online-Veranstaltung statt.
 

 

Die Platzierungen und Preisträger der baden-württembergischen Preisträger*innen finden Sie hier.


Hier finden Sie die Preisträgerbroschüre des Bundeswettbewerbs mit sämtlichen vergebenen Preisen und den Kurzfassungen der Projekte.

 

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